Italien während Corona

Wir schmiedeten Pläne, wie ihr alle. Dann kam dieses Corona… und nichts mehr war, wie geplant. Aber wie haben wir so oft auf unseren Reisen gelernt, wenn mal etwas nicht klappte? Umplanen und das beste daraus machen! 

Und als wir wieder raus durften, machten wir uns los… Unser Ziel? Bella Italia! 

Es gab einige Kleinigkeiten, die man in Italien während Corona beachten muss. Ganz wichtig ist außerdem, dass du bei deiner Planung auf das Datum von den Informationen achtest. Auch dieser Artikel ist nur eine Momentaufnahme und basiert auf persönlichen Erfahrungen. Die Schnelllebigkeit von Regeln bekommen wir ja zur Zeit alle mit.

Allgemeine Regelung

Die allgemeinen Corona-Regeln unterscheiden sich nicht von unseren. Hier noch einmal kurz aufgeführt.

Maskenpflicht:

Grundsätzlich gilt in Italien in ähnlichem Ausmaß die Maskenpflicht wie in Deutschland. Also in Geschäften, Museen, Öffis und Restaurants sind sie also zu tragen. Dies gilt auch für Eisdielen, auch wenn man während dem Zahlvorgang zusehen muss, wie das Eis von der Waffel tropft. 😉

Abstandsregeln:

Dieser sollte 1,5m betragen, soweit möglich.

Desinfektion der Hände:

An so ziemlich jedem Eingang findest du die Möglichkeit, deine Hände zu desinfizieren.

 

Sehenswürdigkeiten

Es gibt auch einen kleinen Vorteil in dieser lästigen Corona-Zeit: leere Sehenswürdigkeiten! Um diese genießen zu können braucht es ein wenig Recherche oder viel Spontanität. 

Die größten Sehenswürdigkeiten haben in der Regel geöffnet. Jedoch ist beim Kolosseum und den vatikanischen Museen (inkl. der sixt. Kapelle) zu beachten, dass diese AUSSCHLIEßLICH online gebucht werden können.

Wir haben das vor Ort noch schnell spontan managen können. Wer sicher gehen möchte, bucht einige Tage im Voraus. Gerade am Wochenende wird es doch schon wieder eng mit den Tickets.

 

Es gibt übrigens auch schöne Kombinationskarten für Rom. Eine schöne Zusammenfassung hat Viel Unterwegs schon für dich zusammengefasst

Einige Museen oder Kirchen haben ihre Öffnungszeiten angepasst, so haben wir leider die Kathedrale in Florenz nicht besichtigen können. Aber wir kommen wieder!

Geld

Damit hatten wir definitiv nicht gerechnet. Ziemlich zu Beginn unseres Urlaubs ging uns das Kleingeld aus. Doch von einem Automaten keine Spur. Spätestens in Rom sollten wir doch einen Automaten finden? Aber auch hier das gleiche Bild! Alle leuchtend gelben ATM’s waren ausgeschaltet. Der Grund dafür? Wer hätte es gedacht… Corona! 

Italien lässt sich gut mit Visakarte bereisen. Jedoch kommt man auf den Petersdom nur mit Bargeld und auch bei kleinen Einkäufen kann es schon mal zu einem Engpass kommen. Daher sorgt vor und nimmt genügend Bargeld mit und zahlt Eintritte, Restaurantbesuche z.B. mit der Visa-Card.

Routenplanung

Wir hatten uns für das Auto entschieden, dass wir bei ungünstiger Coronalage schnell umplanen hätten können oder eine frühere Abreise möglich gewesen wäre. Das ging problemlos ohne aufwändige Kontrollen oder Problemen.

Vorab hatten wir uns über das auswärtige Amt informiert. In den FAQ’s zu den Maßnahmen der italienischen Regierung stehen hilfreiche Informationen über die Umsetzung in verständlicher Form. 😉

Auch über die Durchreise über Österreich oder die Schweiz findet man hier die nötigen Informationen.

Unsere Route:

Venedig – Florenz – San Gimignano – Siena – Pienza – Saturnia – Rom – Le Rocchette

Aus Eigenschutz und ethischen Hintergründen haben wir davon abgesehen in stark betroffene Gebiete zu fahren. 

 

Hotels

An sich konnten wir wenig Unterschiede feststellen. Auf Frühstück solltest du momentan nicht setzen. Entweder es ist wirklich alles in einzelnen Tüten abverpackt oder es gibt einen Service am Buffet. Jedoch ist das Angebot meist sehr reduziert.

Aber in Italien ist das ja kein Problem. Da dolce Vita wartet vor der Tür und dort gibt es leckeren Kaffee und diese unfassbar guten gefüllten Croissants.

Fazit

Durch die aktuell ausbleibenden Touristen haben wir viele Vorzüge in Italien während Corona genossen. Deutlich wird das bei den Besucherzahlen des Kolosseums. Vor Corona tappelten 3000 Menschen in der Stunde durch die Ruinen. Aktuell ist der Einlass auf 600 pro Tag begrenzt. In normalem Zustand wäre mir Italien zu voll und teuer. Aber in der jetzigen Zeit konnten wir wirklich viel schöne Erfahrungen mit aus dem Land ziehen.

Noch mehr stöbern:

Schreibe einen Kommentar

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Hier klicken um dich auszutragen.
Translate »